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vifugo für Live-Webinare: Webinar-Software für Coaches im Praxistest

vifugo für Live-Webinare: Webinar-Software für Coaches im Praxistest

Der Moment, in dem man alles hinschmeißen will

Es war Ende November. Draußen peitschte der Hamburger Regen gegen das Fenster meines umfunktionierten Gästezimmers, und drinnen starrte ich mit brennenden Augen auf den Monitor. Meine Katze hatte es sich auf dem warmen Router gemütlich gemacht und blockierte halb das WLAN, während ich versuchte, eine englische Fehlermeldung meines siebten E-Mail-Tools in fünf Jahren zu entziffern. Kennst du das? Man kauft ein Tool, weil die Salespage das Blaue vom Himmel verspricht, und am Ende sitzt man da und fühlt sich, als müsste man erst Informatik studieren, um eine einfache Einladungs-Mail zu versenden.

Bevor ich dir von meiner Rettung erzähle: Transparenz muss sein. Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Ich empfehle hier nur Tools, die ich selbst im stressigen Coaching-Alltag auf Herz und Nieren geprüft habe. Volle Transparenz, von Solopreneur zu Solopreneur.

Ich war an einem Punkt, an dem ich keine Lust mehr auf Tools hatte, die mich pro Abonnent abkassieren. Warum soll ich mehr bezahlen, nur weil meine Liste wächst, wenn das Tool die gleiche Arbeit macht? Ich wollte etwas aus dem DACH-Raum. Etwas, das die DSGVO nicht nur als lästiges Extra sieht, sondern als Basis. So landete ich bei vifugo.

Vifugo Dashboard auf einem Laptop neben einer Tasse Kaffee

vifugo im Praxistest: Mehr als nur ein Video-Player

Nach etwa drei Wochen Testphase wurde mir klar: vifugo ist eigentlich keine reine Webinar-Software im klassischen Sinne wie Zoom oder GoToWebinar. Es ist eine spezialisierte Verkaufsmaschine für automatisierte Webinare (sogenannte Simulive-Events). Das bedeutet, das Webinar sieht für den Teilnehmer live aus – inklusive Chat und Interaktion –, aber für mich läuft es im Hintergrund automatisiert ab.

Das Besondere: Der Serverstandort ist Deutschland. Das ist für uns Coaches im DACH-Raum ein massiver Pluspunkt, weil wir uns nicht mit schwammigen Privacy-Shield-Nachfolgern rumschlagen müssen. Wenn du wissen willst, wie sich das im Vergleich zu anderen Lösungen schlägt, schau dir mal meinen Beitrag vifugo für Solopreneure: E-Mail Automation ohne Informatik-Studium an.

Ein Punkt, der mich anfangs echt Schweißperlen gekostet hat: vifugo hat kein eigenes E-Mail-System. Wer also ein Rundum-sorglos-Paket erwartet, wird hier erst mal stutzen. Es ist ein Spezialist. Es will mit einem Profi-Tool wie KlickTipp verknüpft werden. Das mag wie ein Nachteil klingen, aber nach all den Jahren mit halbherzigen All-in-One-Lösungen war mir ein stabiles Gespann lieber als ein wackeliges Schweizer Taschenmesser.

Die bittere Pille: Die Integration mit KlickTipp

Mitte März stand mein erstes großes Webinar-Projekt mit vifugo an. Die Einrichtung war... sagen wir mal, ehrlich. Wer keine Lust auf Tagging hat, wird hier fluchen. Da vifugo die Teilnehmerdaten direkt an KlickTipp übergibt, muss man genau festlegen, welcher Klick welchen Tag auslöst. Wer hat sich angemeldet? Wer hat bis zum Ende zugeschaut? Wer hat den Link zum Angebot geklickt?

In Deutschland ist das Double-Opt-In (DOI) rechtlich zwingend. vifugo regelt das über die Anmeldeseite, aber die Bestätigung muss über dein E-Mail-Tool kommen. Wenn das einmal steht, ist es Gold wert. Aber der Weg dahin erfordert Konzentration. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als mein altes Tool vor zwei Jahren die Einladungslinks für 500 Teilnehmer einfach 'verschluckt' hat. Das passiert dir hier nicht, weil die Schnittstelle zwischen vifugo und KlickTipp extrem stabil ist. Mehr dazu, warum dieses System so viel besser ist als alte Listen-Strukturen, liest du hier: KlickTipp Contact Cloud Erfahrungen: Warum Tagging besser als Listen-Chaos ist.

Hände am Laptop beim Einrichten einer E-Mail Automation

Der Moment der Wahrheit an einem regnerischen Dienstag

Eines regnerischen Dienstagmorgens war es dann so weit. Mein erstes automatisiertes Webinar lief. Ich saß in der Küche, kochte mir einen Kaffee und starrte nicht panisch auf den Support-Chat eines US-Anbieters. In meinem Dashboard sah ich die Teilnehmer eintrudeln. Das sanfte Schnurren meiner Katze auf dem Schreibtisch war das einzige Geräusch, während vifugo im Hintergrund den Sales-Pitch abspielte, den ich Wochen zuvor aufgezeichnet hatte.

Es funktionierte einfach. Keine abgebrochenen Streams, keine asynchronen Tonspuren. Das ist die Stärke von vifugo: die Zuverlässigkeit bei automatisierten Events. Wer echte Live-Webinare mit 500 Leuten und Handheben-Funktion will, ist hier falsch. Wer aber einen Funnel bauen will, der auch läuft, wenn man gerade im Urlaub oder beim Zahnarzt ist, für den ist es ein Segen.

Im Vergleich zu FunnelCockpit ist vifugo deutlich fokussierter. FunnelCockpit bietet zwar alles von der Landingpage bis zum Mitgliederbereich, aber vifugo ist in der Webinar-Logik oft einen Tick intuitiver, wenn man wirklich nur diesen einen Hebel bedienen will.

Warum zu viel Automatisierung dein Coaching-Business killen kann

Jetzt kommt aber mein Aber – und das ist meine ganz persönliche, vielleicht etwas unpopuläre Meinung als Solopreneur: Die Automatisierung bei vifugo ist fantastisch, aber sie ist für uns Coaches oft kontraproduktiv, wenn wir es übertreiben.

Ich habe beobachtet, dass die notwendige emotionale Bindung in der Akquisephase oft durch eine zu frühe Standardisierung zerstört wird. Wenn der Teilnehmer merkt, dass absolut alles – bis hin zur Antwort im Chat – eine Maschine ist, dann bröckelt das Vertrauen. Ein Coach wird für seine Persönlichkeit gebucht, nicht für seinen Algorithmus.

Nutze vifugo für die Skalierung, aber lass die Automatisierung nicht dein Gesicht ersetzen. Ich schalte mich zum Beispiel oft am Ende eines 'automatisierten' Webinars für 10 Minuten echt live dazu, um Fragen zu beantworten. Das ist der Kompromiss, der bei mir die Conversion-Rate massiv gesteigert hat.

Tablet zeigt ein automatisiertes Webinar in einem Wohnzimmer

Fazit: Für wen lohnt sich vifugo wirklich?

Nach acht Monaten – vom späten Herbst bis in den frühen Sommer – kann ich sagen: vifugo bleibt mein Preis-Tipp für Coaches. Warum? Weil es nicht pro Abonnent abrechnet. Du zahlst für die Software, nicht für deinen Erfolg. Das ist fair und eine Seltenheit in der heutigen SaaS-Welt.

Wenn du keine Lust hast, dich in einem Monster wie FunnelCockpit zu verlieren, aber trotzdem professionelle Webinare anbieten willst, die rechtlich auf sicheren Beinen stehen, dann schau dir vifugo an. Es macht genau das, was es soll: Es liefert Videos aus und sammelt Leads, ohne dass du dabei graue Haare bekommst.

Für alle, die ein echtes All-in-One-System suchen und bereit sind, dafür etwas mehr zu zahlen, ist FunnelCockpit die bessere Wahl. Aber wenn du dein E-Mail-Marketing ohnehin schon im Griff hast (vielleicht mit KlickTipp), dann ist vifugo das fehlende Puzzleteil. Probier es einfach mal aus – dein zukünftiges Ich, das entspannt in der Küche Kaffee trinkt, während das Business läuft, wird es dir danken.

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