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KlickTipp Alternativen für kleine Listen: Günstige E-Mail-Tools für den Start

KlickTipp Alternativen für kleine Listen: günstige E-Mail-Marketing-Tools im Vergleich für Solopreneure

Zahlst du für das, was ein E-Mail-Marketing-Tool wirklich leistet — oder nur dafür, wie viele Namen zufällig in deiner Kontaktliste stehen? Bei den meisten Anbietern lautet die Antwort ernüchternd: Die Rechnung wächst mit der Liste, ganz gleich, ob du zehn oder zehntausend Newsletter im Monat verschickst. Für Solopreneure, die gerade erst starten, ist das keine Nebensache, und genau deshalb lohnt sich ein ehrlicher Newsletter-Software-Vergleich zwischen KlickTipp und den gängigsten Alternativen.

Die kurze Antwort vorab: Entscheidend sind zwei Dinge — wie viel du im ersten Jahr zahlst, bevor überhaupt nennenswerter Umsatz reinkommt, und wie viel Zeit die Einrichtung frisst, statt dass du an deinem eigentlichen Business arbeitest. Alles Weitere in diesem Text dreht sich um genau diese beiden Kriterien, angewendet auf KlickTipp und die gängigsten Alternativen für kleine Listen.

Bevor es weitergeht, kurz zur Transparenz: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Tools, die ich selbst im Alltag meines Coaching-Business genutzt oder getestet habe. Kaufst du über einen dieser Links, bekomme ich eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts. Ich schreibe hier nur über Software, die wirklich bei mir im Einsatz war, nicht über das, was mir eine PR-Agentur zugeschickt hat.

Meine erste „Lösung" war denkbar einfach: Ich habe den Newsletter kurzzeitig manuell per BCC verschickt, weil ich mir kein Tool leisten wollte, bevor klar war, ob das Coaching-Business überhaupt trägt. Das funktioniert, solange die Liste überschaubar bleibt. Sobald sie wächst, kippt es — die ersten Mailserver stufen dich als Spam ein, weil eine BCC-Mail an viele Adressen technisch genauso aussieht wie ein Massenversand aus einem kompromittierten Postfach. Kein Double-Opt-In, keine Abmeldemöglichkeit, keine Auswertung, wer überhaupt geöffnet hat — nur ich, eine lange Empfängerliste und die Hoffnung, dass sich niemand beschwert.

Sieben Tools in fünf Jahren: das ist meine Bilanz, seit ich mich 2019 selbstständig gemacht habe. Der Klassiker unter den Enttäuschungen: ein US-Anbieter, dessen Update eines Tages die UTF-8-Kodierung meiner deutschen Umlaute zerschossen hat. Aus „Für Gründerinnen und Gründer" wurde plötzlich eine Zeichenkette voller Fragezeichen und Kästchen, mitten in einer Kampagne, die schon in der Warteschlange stand. Kein Support-Ticket der Welt löst das in Echtzeit, wenn die Kundschaft gerade eine kryptische E-Mail im Postfach hat.

KlickTipp-Alternativen für kleine Listen: Was wirklich zählt

Genau an dieser Stelle trennen sich die Wege zwischen einem ausgereiften Platzhirsch wie KlickTipp und den günstigeren Alternativen, um die es hier eigentlich gehen soll. KlickTipp hat sich im DACH-Raum vor allem durchgesetzt, weil es früh auf tag-basierte Segmentierung statt starrer Einzellisten gesetzt hat — wie das im Detail funktioniert, steht ausführlich in einem eigenen Text zu KlickTipp für Laien. Für eine kleine, wachsende Liste ist das trotzdem ein Vorteil, den man erst zu schätzen weiß, wenn man ihn vermisst hat.

Tag-basierte Segmentierung in einer Newsletter-Software: ein Kontakt, mehrere Tags statt separater Listen

Der Haken: Diese Power lässt sich KlickTipp bezahlen, und für alle, die gerade erst ihre ersten Kontakte sammeln, wirkt die monatliche Rechnung oft wie ein Brocken, der in keinem Verhältnis zum aktuellen Umsatz steht.

Wer auf technisches Gefrickel möglichst verzichten will, findet in Newsletter Tools für Solopreneure eine Übersicht, die genau auf diesen Fall zugeschnitten ist.

Pro Abonnent zahlen ist wie ein Fitnessstudio-Vertrag für Gäste, die nie kommen

Das Studio kassiert unabhängig davon, wie oft du wirklich trainierst. Bei vielen E-Mail-Tools läuft es genauso: Gezählt werden Kontakte, nicht Aktivität, egal ob jemand seit Monaten keine einzige Mail mehr geöffnet hat.

Genau da liegt für kleine Listen das eigentliche Problem: Karteileichen kosten genauso viel wie aktive Leserinnen und Leser, und die Rechnung wächst trotzdem, sobald die Liste über eine bestimmte Schwelle klettert. Wer stattdessen für Funktionen statt für Kopfzahl zahlen will, schaut sich zwangsläufig nach Alternativen um — und landet im deutschsprachigen Raum meistens bei zwei Namen neben KlickTipp.

FunnelCockpit als All-in-One-Lösung

FunnelCockpit bündelt Landingpages, E-Mail-Marketing, Mitgliederbereiche und Webinare in einem einzigen Abo, statt dich fünf verschiedene Werkzeuge jonglieren zu lassen — praktisch, wenn du sowieso planst, Kurse oder Coachings über eine eigene Seite zu verkaufen. Ich habe mir FunnelCockpit vor allem wegen dieser Bündelung genauer angesehen, nachdem ich selbst zu lange fünf einzelne Rechnungen im Monat bezahlt hatte, ohne dass die Tools wirklich ineinandergriffen.

All-in-One Dashboard von FunnelCockpit mit Landingpage-Builder und Automations-Übersicht für Solopreneure

Der Vorteil für kleine Listen: Du sparst dir die Kosten für externe Page-Builder, und weil alles aus einer Hand kommt, gibt es weniger Reibung an den Schnittstellen zwischen Landingpage und Automation — ein Punkt, an dem separate Einzeltools gerne mal aneinander vorbeireden. Es ist eine der Lösungen mit Landingpage Builder, die ich im Alltag am ehesten empfehlen würde, gerade wenn du dein gesamtes Funnel-Setup bündeln willst.

vifugo setzt auf schlanke Webinar-Funnels

vifugo verfolgt einen schmaleren Ansatz als FunnelCockpit und konzentriert sich auf das, was für Conversions zählt, vor allem wenn automatisierte Webinare Teil deiner Strategie sind. Wer wissen will, wie sich vifugo gegen die All-in-One-Variante schlägt, findet die Details in meinem Vergleich zwischen vifugo und FunnelCockpit — hier reicht die Kurzform: Für automatisierte Webinar-Funnels ist es meiner Erfahrung nach die günstigere Option.

Die Lernkurve ist außerdem flacher — du musst kein Marketing-Profi sein, um dort eine erste Kampagne aufzusetzen, was gerade am Anfang viel wert ist.

Wie Ralf seine Tool-Entscheidung getroffen hat

Ralf Brandes, einer meiner Klienten, verkauft digitale Vorlagen über Etsy und einen eigenen Shop, und er trifft Kaufentscheidungen fast ausschließlich nach Preis — bei Software genauso wie beim Einkauf für seine Produkte. Als er anfing, seinen Käuferinnen und Käufern automatisierte Follow-up-Mails schicken zu wollen, war seine erste Frage nicht, welches Tool am mächtigsten ist, sondern welches ihn nicht für jeden einzelnen Kontakt bluten lässt.

Bei einem wachsenden Etsy-Shop kann die Kontaktzahl schneller steigen als der Umsatz, weil nicht jeder Käufer ein zweites Mal bestellt — für Ralf war deshalb Planbarkeit wichtiger als die längste Funktionsliste. Er hat sich am Ende für die schlankere Variante entschieden, und die Entscheidung hat bislang gehalten.

Was in dieser Rechnung oft untergeht: Die Kontaktzahl allein sagt wenig darüber, ob eine Liste wirklich funktioniert. Ich weiß noch genau, wie ich nach einem simplen Betreffzeilen-Test auf den Bildschirm gestarrt habe, weil die Öffnungsrate auf einmal bei 48 Prozent lag — deutlich höher als in den Wochen davor, ganz ohne einen einzigen neuen Kontakt. Mein Bekannter Florian Hagedorn, der seinen eigenen Podcast-Newsletter auf einer anderen Plattform betreibt, schickt mir für solche Vergleiche gerne mal einen Screenshot aus seinem Posteingang — informeller Benchmark unter Kollegen, keine Wissenschaft, aber ehrlicher als jede Case Study auf einer Sales-Page.

Erfolgsmeldung einer automatisierten E-Mail-Kampagne auf dem Smartphone im Homeoffice eines Solopreneurs

KlickTipp, FunnelCockpit, vifugo: die Abwägung am Ende

Es gibt keine einzige richtige Antwort, nur eine nüchterne Abwägung: Wer eine kleine, aber technisch anspruchsvolle Automation aufbauen will und bereit ist, dafür früh mehr zu zahlen, ist bei KlickTipp gut aufgehoben — die tag-basierte Logik zahlt sich aus, sobald die Liste wächst. Wer dagegen ohnehin Landingpages, Kurse und Webinare unter einem Dach bündeln will, kommt mit FunnelCockpit oft günstiger weg als mit vier einzelnen Abos nebeneinander, selbst wenn der monatliche Preis isoliert betrachtet höher wirkt.

Und wer nur automatisierte Webinare mit einer schlanken Anbindung braucht, ohne gleich ein komplettes Marketing-Betriebssystem zu kaufen, ist mit vifugo meistens besser bedient als mit den beiden anderen Optionen. Kein Tool aus diesem Vergleich ist grundsätzlich falsch — falsch ist nur, sich für die längste Funktionsliste zu entscheiden, wenn eigentlich Planbarkeit und ein überschaubarer Fixpreis für eine kleine Liste zählen.

Wenn du bereit bist, loszulegen: Schau dir KlickTipp hier an, falls Power und Tag-Logik für dich Priorität haben, oder starte mit dem All-in-One-Paket von FunnelCockpit, wenn du Landingpages und E-Mail-Marketing von Anfang an zusammen denken willst. Beide Wege sind solide Fundamente — und beide haben mich am Ende weniger genervt als die sieben Tools, die ich vorher ausprobiert habe.

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