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KlickTipp für Laien: So einfach ist die Tag-basierte Automation in der Praxis

KlickTipp für Laien: So einfach ist die Tag-basierte Automation in der Praxis

Es ist spät abends im Gästezimmer-Büro, das ich mir mühsam zwischen einem Kleiderschrank und einem ausrangierten Heimtrainer eingerichtet habe. Die Katze schläft selig auf dem Router – wahrscheinlich, weil er der wärmste Ort im Raum ist – während ich zum siebten Mal versuche, eine simple E-Mail-Sequenz zu verstehen. In meinem alten Tool scheitert gerade alles an diesen starren, unflexiblen Listen. Wenn ein Kunde in Liste A und Liste B steht, bekommt er die Mail doppelt, aber die Rechnung für den Kontakt zahle ich dreifach. Es ist zum Haareraufen.

Bevor wir tiefer in das Thema einsteigen: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Ich empfehle hier nur Tools, die ich im Hamburger Alltag als Solopreneur selbst ausführlich getestet habe, während meine Katze über die Tastatur spazierte. Volle Transparenz hier.

Die Odyssee durch sieben Tools in fünf Jahren

Seit ich 2019 mein Online-Coaching-Business hier in Hamburg gestartet habe, bin ich durch sieben verschiedene E-Mail-Tools gerauscht. Warum? Weil die Sales-Pages immer das Blaue vom Himmel versprochen haben, aber die Realität oft nach Informatik-Studium schmeckte. Ich bin kein Entwickler und will auch keiner werden. Ich will einfach, dass meine Automation funktioniert, ohne dass ich nachts DeepL bemühen muss, um kryptische Fehlermeldungen aus dem Englischen zu übersetzen.

Was mich am meisten genervt hat, war dieses ständige Bezahlen pro Abonnent. Wenn du deine Kontakte sauber segmentieren willst, landest du bei listenbasierten Systemen schnell in einer Kostenfalle. Du hast 1.000 echte Menschen in deiner Datenbank, zahlst aber für 3.000, weil sie in verschiedenen Listen hängen. Das ist, als würde mein Fitnessstudio mir den dreifachen Beitrag berechnen, nur weil ich sowohl das Laufband als auch die Hanteln und die Sauna benutze.

Nahaufnahme eines Laptops mit einer Tag-basierten E-Mail-Automation und schlafender Katze im Hintergrund.

Der Umstieg auf KlickTipp: Tags statt Listen

Letzten August habe ich den radikalen Schnitt gemacht. Ich hatte die Nase voll von englischen Support-Bots, die meine spezifischen Fragen zum deutschen Datenschutz nicht verstanden. Die erste Begegnung mit KlickTipp war ehrlich gesagt ein kleiner Kulturschock. Die Oberfläche wirkt im Vergleich zu hippen US-Tools fast schon bieder, ein bisschen wie ein deutsches Behörden-Backend aus den frühen 2010ern.

Aber das Konzept ist ein völlig anderes: Es gibt keine Listen. Es gibt nur einen großen Pool an Kontakten, und jeder bekommt „Tags“ – also digitale Klebezettel. Ich habe die ersten zwei Stunden versucht, meine alten Listen eins zu eins zu importieren, bevor ich begriff, dass ich das Konzept 'Liste' komplett aus meinem Kopf löschen muss. Das war mein erster großer Fehler. Ich dachte kompliziert, dabei will KlickTipp, dass ich einfach denke: Wer ist dieser Mensch und was hat er getan?

Der große Vorteil für uns in Deutschland: Das Double Opt-In Verfahren ist hier keine Option, die man irgendwo in den Einstellungen suchen muss, sondern der Standard. Es ist rechtlich verpflichtend nach der DSGVO, und KlickTipp ist darauf ausgelegt. Die Server stehen in Deutschland, was mir ein deutlich besseres Gefühl gibt als irgendein Cloud-Server in Ohio.

Der Aha-Moment kurz vor Weihnachten

Kurz vor der Weihnachtspause kam dann der Moment, in dem es „Klick“ machte. Ich wollte eine Automation bauen, die erkennt, ob jemand mein Coaching-Video bis zum Ende gesehen hat oder nach zwei Minuten ausgestiegen ist. In anderen Tools hätte ich dafür wahrscheinlich eine API-Anbindung und drei schlaflose Nächte gebraucht. Bei KlickTipp vergebe ich einfach einen Tag: „Video gesehen“.

Wenn dieser Support-Mitarbeiter jetzt wirklich Deutsch spricht und meine Frage versteht, ohne dass ich DeepL brauche, fange ich an zu weinen – das dachte ich mir, als ich den Support das erste Mal kontaktierte. Und siehe da: echte Menschen, echte Antworten, keine Sprachbarriere. Das ist für mich als Laie Gold wert. Wer sich für Alternativen interessiert, sollte auch mal einen Blick auf Newsletter Tools auf Deutsch: E-Mail Marketing ohne Sprachbarriere im Vergleich werfen.

Die Tag-basierte Automation erlaubt es mir, einen Kontakt mit unendlich vielen Merkmalen zu versehen. Ich zahle für das Feature-Set, nicht für die Anzahl der „Karteikarten“, auf denen der Name steht. Das ist genau das, was ich immer gesucht habe. Es ist fair und transparent, auch wenn die Lernkurve am Anfang etwas steiler ist, weil man eben umdenken muss.

Zufriedener Solopreneur am Schreibtisch nach erfolgreicher Einrichtung der E-Mail-Automation.

Praxis-Check: Nach vier Monaten intensiver Nutzung

Nach etwa vier Monaten intensiver Nutzung im Arbeitsalltag kann ich sagen: Ja, die Einrichtung dauert länger. Man muss sich hinsetzen und seine Strategie aufzeichnen. Wer nur einmal im Monat einen Newsletter an alle schicken will, für den ist KlickTipp vielleicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Aber wer automatisierte Funnel bauen will, die wirklich individuell auf das Nutzerverhalten reagieren, kommt kaum daran vorbei.

Ein Beispiel: An einem verregneten Dienstagnachmittag im Mai saß ich an einer Kampagne für mein neues Coaching-Programm. Ich konnte exakt einstellen: Schicke diese Mail nur an Leute, die den Tag „Interesse-Workshop“ haben, aber noch NICHT den Tag „Kunde-Programm“. Ein tiefes Ausatmen und das Lockern der Schultern folgte, als die erste Test-Mail exakt mit dem richtigen Tag in meinem privaten Postfach landete. Es hat einfach funktioniert.

Falls dir das alles zu komplex klingt und du eher eine Komplettlösung suchst, bei der auch Landingpages direkt dabei sind, könnte FunnelCockpit eine Alternative sein. Dort ist alles aus einem Guss, während KlickTipp sich eben auf das E-Mail-Marketing spezialisiert hat. Wenn du wissen willst, wie man generell startet, schau dir Newsletter Software ohne Kosten pro Abonnent: Anbieter mit Feature-Preisen an.

KlickTipp vs. FunnelCockpit vs. vifugo

Wenn man im DACH-Raum unterwegs ist, stolpert man zwangsläufig über diese drei Namen. Sie verfolgen unterschiedliche Ansätze, und je nachdem, wo du stehst, passt das eine oder andere besser zu dir. Hier ist meine ganz persönliche Einschätzung aus der Sicht eines Hamburger Einzelkämpfers.

Vergleich verschiedener Marketing-Tools auf Tablets auf einem aufgeräumten Schreibtisch.

KlickTipp ist mein „Endgegner-Tool“. Es ist mächtig, es ist präzise, und wenn es einmal läuft, dann läuft es wie ein Schweizer Uhrwerk (nur eben aus Deutschland). vifugo hingegen ist fantastisch, wenn man sich auf Webinare und einfache Verkaufstrichter konzentrieren will, ohne die technische Komplexität eines vollen CRM-Systems. Mehr dazu findest du in meinem Erfahrungsbericht zu vifugo für Solopreneure: E-Mail Automation ohne Informatik-Studium.

Die initiale Einrichtung von KlickTipp erfordert definitiv einen höheren zeitlichen Lernaufwand als bei einfacheren Tools. Man muss das System „Tags“ wirklich verinnerlichen. Aber dafür bietet es eine Skalierbarkeit, die ich bei keinem anderen Tool so sauber gesehen habe. Wenn mein Business wächst, wächst KlickTipp einfach mit, ohne dass ich Angst vor der nächsten Rechnung haben muss, nur weil meine Liste größer wird.

Mein Fazit: Lohnt sich KlickTipp für Laien?

Wenn du bereit bist, ein Wochenende zu investieren, um das Prinzip der Tags zu verstehen, dann ist KlickTipp eine der besten Investitionen für dein Online-Business. Das sanfte Schnurren meiner Katze auf meinen Unterschenkeln, während ich das erste Mal die grüne 'Aktivieren'-Schaltfläche in der KlickTipp-Cloud drückte, war für mich der Moment der totalen Entspannung. Kein „Hoffentlich geht das jetzt nicht an die falsche Liste“, sondern die Gewissheit: Der Tag stimmt, die Automation greift.

Ja, die Optik könnte moderner sein. Und ja, man wird nicht an die Hand genommen wie bei einem Kleinkind-Spielzeug. Aber wer ernsthaftes Marketing betreiben will, braucht ein Werkzeug und kein Spielzeug. KlickTipp ist das Profi-Werkzeug, das auch Laien bedienen können, wenn sie aufhören, in Listen zu denken.

Am Ende des Tages zählt für mich: Kommen die Mails an? Ist es rechtssicher? Verstehe ich den Support? Bei KlickTipp kann ich hinter alle drei Punkte einen dicken Haken setzen. Es ist vielleicht nicht das Tool für den schnellen „Ich probier das mal eben aus“-Nachmittag, aber es ist das Tool, bei dem ich endlich angekommen bin, nachdem ich sieben andere verschlissen habe.

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